Der TC Rot-Weiß Rudolstadt zwingt in der Tennis-Verbandsliga favorisierte Teams in den Entscheidungssatz

Nein, entmutigen lassen sich Jan Rudolph und Martin Crämer in ihrerPremierensaison nicht. “Wir haben ja erst zwei Spiele hinter uns. Und auch noch gegen favorisierte Teams”, sagt Rudolph, der mit seinem Spielpartner erstmals in der Winterrunde in der Ü50 Verbandsliga für den TC Rot-Weiß Rudolstadt die Schläger schwingt. Sicherlich habe man gegen Optimus Erfurt II und den TC Erfurt 93 jeweils mit 1:2 verloren. “Aber das war mehr als knapp” so Jan Rudolph.

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Beide Partien verloren die Rudolstädter erst im Champions-Tiebreak. Dabei war es schon ein großer Erfolg, den Gegner über die volle Distanz zu fordern. Gegen Optimus verlor Jan Rudolph sein Einzel, Martin Crämer glich in den Spieln aber aus. Im Doppel stand man vor der Überraschung, zog erst im Entscheidungssatz mit 8:10 den Kürzeren.

Ein ähnliches Bild dann in der zweiten Saison-Begegnung. Hier lief es fast noch unglücklicher, weil noch knapper: Jan Rudolph hatte bei seinem Einzel den Gegner beim 6:2, 6:2 gut im Griff, Martin Crämer musste sich seinem Kontrahenten erst 4:10 im dritten Satz beugen. Im Doppel dann das gleiche Bild wie gegen Optimus: Der Champions-Tiebreak gin mit 8:10 verloren für die Rudolstädter.

“Wir hätten unsere Fehler minimieren müssen, dann wäre hier mehr möglich gewesen.”, so Rudolph, der dennoch die Lust und den Spaß nicht verloren hat: “Trotz der zwei Niederlagen sind wir nicht Letzter, das ist ja auch schon was.”

Nicht zuletzt absolviert das Duo seine Heimspiele quasi immer in fremden Hallen: Die ersten beiden Begegnungen fanden in Apolda statt, die weiteren Spiele der Saison werden unter anderem in Weimar und Gera ausgetragen. Die Liga umfasst neun Teams, so das die Rudolstädter schon noch einige Begegnungen erwarten. Wobei die Punktspiele nun im Januar fortgesetzt werden sollen.

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Währenddessen organisierte Jan Rudolph am Wochenende eines seiner traditionellen Leistungsklassen-Turniere. Auf Grund zahlreicher coronabedingter Einschränkungen blieben von den 47 gemeldeten Sportlern am Ende nur noch 16 Teilnehmer in der Tennishalle in Suhl übrig. Doch entmutigen lässt sich Jan Rudolph deswegen nicht: “So lange es geht, mache ich diese weiter.”

Immerhin führt der begeisterete Tennisspieler in der Regel in den Wintermonaten bis zu zehn solcher Turniere durch, im Sommer weitere sieben. Interessenten findet er da im weiteren Umfeld viele, aus mehreren Bundesländern fragt man für die Teilnahme an. Die 47 gemeldeten Sportler am Wochenende hätte Jan Rudolph gar nicht alle spielen lassen können, sieht doch sein Tableau nur 32 Startplätze vor.

Quelle: 13.12.2021 OTZ, Peter Scholz

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